


Kurpark
Der großzügige "Garten unserer Stadt" bietet im Frühjahr ein Meer aus Farben bis hin zu den üppigen Magnolienblüten; im Sommer findet man genügend schattige Plätze, und im Herbst genießt man die Farbenpracht des gefärbten Laubs, das im Wetteifer mit dem vielfarbigen Rebenmeer steht...
Und wenn Sie in Ruhe ein Buch lesen oder einen ungestörten Plausch halten wollen, finden Sie bestimmt noch eine freie Bank in einer netten Ecke.
Darf es ein Kaffee dazu sein, mitten im Grünen? Unsere Gastronomen im Park erwarten Sie. Spielen Sie eine Runde Minigolf, oder springen Sie nebenan in die Becken des Salinariums oder des Thermalbads im Kurzentrum... unser Kurpark bietet für viele Launen etwas.
Entwicklung des Kurparks
Der heutige Obere Kurpark, umgeben von Kurhaus, Kurparkhotel, Ludwigskirche und Valentin-Ostertag-Brunnen, wurde auf dem Gelände der Gärten des ehemaligen Leininger Schlosses angelegt. Zwischen 1739 und 1794 war dieser Garten vor dem Leiningischen Schloss, welches früher an Stelle der genannten Gebäude stand, stetig erweitert worden.
Die Jahre der französischen Revolution setzten der Herrschaft der Familie der Leininger und dem Schlossgarten ein Ende. Das Schloss wurde niedergebrannt, der Garten wurde versteigert und ackerbaulich genutzt.
Mit der Ernennung Dürkheims zum Solbad wurde im Jahr 1847 der Obere Kurpark gestaltet.
Im Jahre 1909 wurde der Valentin-Ostertag-Brunnen eingeweiht, der seitdem den Oberen Kurpark gegenüber des Kurhauses schmückt.
Der untere Teil des Kurgartens stellt eine Parkanlage im englischen Stil mit einem prächtigen alten Baumbestand dar.
Im Osten wird der Kurpark eingerahmt von der zweitlängsten Saline Deutschlands. Leider ist diese aufgrund des Brandes vom Karfreitag 2007 derzeit außer Betrieb. Die Stadt ist bemüht, die Saline in ca. 2 Jahren wieder eröffnen zu können.


