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Ostertagbrunnen

Bad Dürkheim
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Ostertagbrunnen (1910)

Heinrich Düll und Georg Petzold

 

Das Werk aus Muschelkalk und Sandstein ist eine Anlage, die aus unterem Wasserbecken, Treppenaufgängen, die unten mit Schnecken und oben mit Fruchtkörben geschmückt sind und oberem Wasserbecken mit Stele und Brunnenschale besteht. Die Stele zeigt eine Kartusche mit der Darstellung eines Gänsehirten (Valentin Ostertag) und drei Gänsen.

Eine Balustrade trennt den oberen Bereich vom unteren. Ihre Abschlüsse bilden zwei Putten, eine reitet auf einer Wasserschildkröte, die andere auf einem Fisch. Die Brunnenschale ist eine überdimensionale Muschel mit zahlreichen weiteren Muscheldarstellungen. Stilelemente des Historismus, des Jugendstils und des beginnenden Art Deco sind miteinander vermengt.

 

Der Brunnen wurde nach Valentin Ostertag benannt. Er soll um 1450 in Dürkheim geboren und Gänsehirt gewesen sein. Die Unterstützung durch wohlhabende Bürger ermöglichte ihm Schule und Studium. Als Geste des Dankes beauftragte er seine Frau, nach seinem Tode eine Stiftung ins Leben zu rufen, die begabten Kindern einen Schulbesuch ermöglichen sollte. Die bis heute existierende Stiftung ist die älteste weltliche Stiftung in Deutschland.

 

Das Relief erneuerte Mathias Nikolaus, Bad Dürkheim, 2000

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Kontakt & Anschrift

67098 Bad Dürkheim
(0049) 6322 935130
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